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ADHS · Schwerpunkt

ADHS bei Frauen

Lange galt ADHS als «Jungen-Thema». Heute wissen wir: Bei Frauen sieht es oft anders aus – leiser, nach innen gerichtet, jahrelang überspielt. Als Frau und Therapeutin liegt mir genau diese Gruppe besonders am Herzen.

Das übersehene Muster

Viele Frauen mit ADHS erhalten ihre Diagnose erst spät – oder nie. Statt sichtbarer Zappeligkeit tragen sie eine innere Daueranspannung: ein Kopf, der nachts nicht abschaltet, To-do-Listen, die nie enden, das Gefühl, ständig hinterherzulaufen und sich «zusammenreissen» zu müssen. Nach aussen funktioniert alles. Nach innen kostet es enorm viel Kraft.

Kommt dann ein hormoneller Umbruch dazu – nach einer Geburt, in den Wechseljahren – kippt das fein austarierte Gleichgewicht oft. Erschöpfung, Reizbarkeit und Überforderung nehmen zu. Genau hier kann die TCM ansetzen.

Der TCM-Blick auf Frau, Hormone und Energie

Die Traditionelle Chinesische Medizin hat den weiblichen Energiehaushalt seit jeher im Blick: Zyklus, Blut, Wärme und Ruhe gehören für sie zusammen. Wir betrachten Ihre ADHS deshalb nie isoliert, sondern eingebettet in Ihren ganzen Organismus – inklusive Schlaf, Verdauung und hormonellem Rhythmus.

  • Akupunktur, um das Nervensystem zu erden und Anspannung zu lösen.
  • Kräuter, die hormonelle Schwankungen sanft begleiten.
  • Ernährung, die Energie stabilisiert statt sie auf- und absacken zu lassen.
  • Qi Gong & Atem für Momente echter Ruhe im vollen Alltag.

Mein Angebot versteht sich als Ergänzung zu Diagnostik, Coaching und – wo nötig – medikamentöser Behandlung. Es geht nicht darum, Sie zu «reparieren». Es geht darum, Ihnen Boden und Ruhe zu geben, damit Ihre Stärken Raum bekommen.

Häufige Fragen

Warum wird ADHS bei Frauen oft spät erkannt?
Frauen zeigen ADHS häufiger als innere Unruhe, Erschöpfung, Grübeln oder Reizüberflutung statt als äussere Hyperaktivität. Viele haben gelernt, sich anzupassen und zu kompensieren – bis die Kraft nachlässt, oft in der Lebensmitte oder rund um hormonelle Umbrüche.
Welche Rolle spielen Hormone und Zyklus?
Östrogen beeinflusst die Aufmerksamkeitsregulation. Viele Frauen erleben ihre ADHS-Symptome zyklusabhängig und besonders intensiv in Wechseljahren oder nach der Geburt. Die TCM betrachtet Zyklus und Energiehaushalt ohnehin gemeinsam – ein natürlicher Anknüpfungspunkt.
Wie kann TCM Frauen mit ADHS unterstützen?
Ergänzend zu Diagnostik und Coaching kann die TCM helfen, das überreizte Nervensystem zu beruhigen, hormonelle Dysbalancen sanft zu begleiten, den Schlaf zu verbessern und der dauerhaften Erschöpfung entgegenzuwirken. Sie ersetzt keine ärztliche Behandlung.

Ni hao

Sie erkennen sich wieder?

Dann lassen Sie uns reden. In einem ersten, unverbindlichen Gespräch schauen wir gemeinsam, was Ihnen guttun könnte.

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